Wofür ich stehe

Kanzlerkandidat Martin Schulz und Pascal Lechler; Bild: Copyright by Christian Kiel

Kommunalpolitik:

In der Kommunalpolitik wird zu über 85 % über Sachfragen entschieden, die nicht nach einer politischen Richtung zu entscheiden. Allerdings gibt es Grundsatzfragen, wie im Bereich der Gesundheitsversorgung, spezieller Bauten oder der Schwerpunktsetzung, bei denen die politische Prägung entscheidend sind. Ich stehe hier für ein gutes und gemeinsames Leben der jungen und älteren Generation.

Eine bessere und am Menschen ausgerichtete Gesundheitspolitik:

Die Gesundheit ist das Wichtigste für Jeden und Jede. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen und der Erfahrungen innerhalb der Familie kann ich sagen: „Es wird viel getan, aber es gibt noch immer in vielen Bereichen eine Zweiklassenmedizin mit der Unterscheidung in Kassen- und Privatpatient.“ Auch aus diesem Grund trete ich für eine einheitliche Gesundheitsversorgung ein. Mein Ziel ist die Einführung einer Bürgerversicherung, bei der alle Einkünfte ohne Obergrenzen in die Beitragsbemessung einfließen. Angemessene Übergangszeiten sind einzuplanen.

Eine soziale und arbeitnehmerfreundliche Politik:

Schwerpunkt soll darauf liegen, für alle Menschen in allen Regionen Deutschlands gleichwertige Lebensverhältnisse zu ermöglichen und sozial schwache Menschen zu unterstützen. Jedes Leben ist gleich viel wert und sollte auch dem Staat gleich viel wert sein.

Besonders wichtig ist mir die Kostenfreiheit von der Kindertagesstätte bis zur Universität oder Meisterweiterbildung.

Dazu zählt aber auch eine angemessene Rente, bei der das Rentenniveau nicht unter 48 % sinken darf. Auch ein flexibler Alterszugang zur Rente sollte möglich sein. Hier denke ich besonders an körperlich hart arbeitende Menschen und Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Behinderung.

Frauen sollen bei gleicher Arbeit den gleichen Lohn wie ihre männlichen Kollegen erhalten.

Eine an Frieden ausgerichtete Außen- und Verteidigungspolitik:

In Deutschland herrscht seit über 70 Jahren Frieden. Diesen Frieden zu bewahren muss oberstes Ziel unserer Außenpolitik sein. Allerdings befindet sich Deutschland auch in einer führenden Rolle, diesen Frieden weltweit zu ermöglichen. Das geht nicht ohne eine an Humanität ausgerichtete Außenpolitik. Leider herrscht nicht überall auf der Welt Frieden, und im Rahmen unserer Bündnisverpflichtungen (NATO) benötigen wir deshalb eine leistungsstarke Bundeswehr. Ziel sollte aber langfristig innerhalb Europas eine „vereinigte Armee von Europa“ sein. Dadurch wäre eine Konzentration der Bundeswehr auf bestimmte Fähigkeiten möglich und sinnvoll.

Landwirtschaftspolitik:

Im Bereich der Landwirtschaft setze ich mich für eine Stärkung des ländlichen Raumes ein. Regionale Vermarktungsinitiativen müssen gestärkt werden. Die konventionelle Landwirtschaft ist wie die ökologische Landwirtschaft notwendig. Die Gelder der ersten Säule (EU-Förderung), welche sich auf die reine Fläche beziehen, sollen auf lange Sicht in die zweite Säule gehen. Damit wird Nachhaltigkeit, die Landwirtschaft vor Ort und z.B. tierwohlgerechte Stallbauten gefördert.